Bevorstehende Ausstellungen

Vom 30. Dezember 2021 bis Mitte Februar 2022 gehen wir in die Winterpause, um ein neues spannendes Ausstellungsjahr vorzubereiten.
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17.02. - 17.03.2022

Die Zeit falten. Und weitergehen

C.D. Aschaffenburg, Sara Assadi, Marek Benczewski, Jan Beumelburg, Ebrahim Ehrari, Caty Forden, Christiane Grasse, Mehrdad Mobasseri, Maryam Motallebzadeh, Aurore Millet, Boriana Pertchinska, Wolfgang Petrick, Ulrich Reimkasten, Mathias Roloff, Uwe Sernow-Rose, Jan Sobottka, TAD.berlin, Tiba

Vernissage
Donnerstag 17.02.2022 17:00-21:00

Wie wäre es, wenn man Zeit einfach zusammenfalten und wegwerfen, ja, rückwärts überspringen könnte? Und dann einfach weitermachen, wo man aufgehört hat? Dass das nicht geht, wissen wir spätestens nach zwei Jahren Corona-Pandemie sehr genau. Jede*r auf die eigene Art. 

Nach Ende des ersten Lockdowns im Mai 2020 verwirklichten 17 Künstler*innen in der Galerie feinart berlin spontan eine Gemeinschaftsausstellung, verbunden mit einer Sammlung individueller Berichte und Statements zu ihren Erfahrungen unter Corona.

 

„Für mich war es, als wäre ich in ein Koma gefallen, manchmal ohne eine Vorstellung, was und wen ich nach dem Aufwachen sehen würde.“ (Tiba) | „Painting the view from my appartment I had the strange feeling that the real world began to look like my paintings. It kept me focused in a way I hadn’t felt for years.“ (Caty Forden) | „Die Corona-Zeit hat eine besondere Ambivalenz zwischen Verbergen und Zeigen, Schutz und Isolation erlebbar gemacht, die dem Maskieren innewohnt: einerseits die digitalen Masken als mediale Bedingung, um soziale Kontakte aufrecht zu erhalten. Andererseits die Maske im realen Raum als Schutz vor und für andere Menschen.“ (Sara Assadi) | „Man könnte die Krise auch wie eine Krankheit als Weg sehen, in der die Kunst einen wesentlichen und vielleicht historischen Beitrag dazu leisten kann, die Zukunft zu gestalten.“ (Maryam Motallebzadeh) | „Krisen sind immer auch Chancen und Chancen müssen genutzt werden. Nach der Krise wird womöglich nichts mehr so sein, wie es davor war. Die Kunst wird sich ihren Platz neu erobern müssen und dabei wird vieles in Frage gestellt werden. Letztlich geht es um einen längst fälligen Paradigmenwechsel, um das Verhältnis von Materiellem und Geistigem, Technologie und Mensch.“ (Ulrich Reimkasten) 

 

Wie blicken Sie heute, zu Beginn von 2022, auf diese Sätze? Zwei Jahre nach Verhängung des ersten Corona-Lockdowns wollen wir mit einer zweiten Gemeinschaftsausstellung an damals anschließen, aber weniger, um zurückzublicken als voran: wir sind da und machen weiter! 

Die Zeit falten und weitergehen, oder, wie der Künstler Mehrdad Mobasseri im April 2020 einen persischen Dichter zitierte: „Wir verwirklichen uns nie. Wir sind zwei Abgründe — ein Brunnen, der den Himmel anstarrt.“ (Omar Khayyam) 

24.03. - 05.05.2022

Dieter Matthes & Manfred Carpentier

12.05. - 23.06.2022

Jürgen Tenz

30.06. - 11.08.2022

Christian Wewerka

18.08. - 29.09.2022

Aino Nebel & Renée Pötzscher

kuratiert von Silke Tobeler | Female Gaze Blog

13.10. - 24.11.2022

Elisabeth Störmer-Hemmelgarn